Erfahrungen von Bund und Bremen zum Kooperationsprojekt eRechnung auf der Governikus Jahrestagung

Podiumsdiskussion auf der Governikus Jahrestagung 2019 mit der Freien Hansestadt Bremen und der Schütze AG

Auf der Governikus Jahrestagung am 26. und 27. Februar 2019 konnten Besucher an Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Workshops rund um das Thema „Digitale Verwaltung“ teilnehmen. Vor allem die Einführung der elektronischen Rechnung (eRechnung) in der öffentlichen Verwaltung stand in diesem Jahr im Fokus. In einer Podiumsdiskussion teilten Herr Rainer Heldt von der Freien Hansestadt Bremen und Frau Daniela Riegler von der Schütze AG ihre Erfahrungen zur Umsetzung des Kooperationsprojekts „eRechnung“.

Seit 2016 arbeiten in einem Kooperationsprojekt Bund und Bremen zusammen an der Umsetzung der eRechnung. Obwohl das Land Bremen keine rechtliche Zielsetzung bis 27.11.2018 zur Umsetzung der E-Rechnung (beim Bund in Bezug auf die obersten Bundesbehörden) hatte, zog man an einem Strang. Gemeinsam haben der Bund und das Land Bremen die Einführung der eRechnung bedeutend vorangebracht. Dabei unterstützte vor allem auch das IT-Unternehmen Schütze AG aus Berlin. Das Unternehmen konnte als fachlicher Begleiter des Bundes und bei der Erstellung des Architekturkonzepts mitwirken.

Wie die konkrete Zusammenarbeit und Rollenverteilung zwischen Bund und Bremen in dem komplexen Kooperationsprojekt abgelaufen ist, wurde mit Frau Daniela Riegler und Herrn Rainer Heldt auf der Jahrestagung diskutiert. Neben Offenheit und Transparenz zwischen allen Projektbeteiligten war das gemeinsam erstellte Architekturkonzept für ein koordiniert-einheitliches Vorgehen bei der Zusammenarbeit wichtig. In dem Architekturkonzept wurde die technologische Umsetzung einer Zentralen Rechnungseingangsplattform festgehalten. Das Konzept kann von anderen Ländern und Kommunen nachgenutzt werden und zeigt verschiedene Einreichungswege der eRechnung auf. Mit dem vielfältigen Angebot der Einreichungswege möchte man einerseits die unterschiedlichen Wirtschaftsteilnehmer adressieren, andererseits die Einfachheit der Versendung einer Papierrechnung herstellen.

So hat beispielsweise Bremen von Anfang an die Handelskammern im eRechnungsprojekt eingebunden. So können diese dann ab sofort Unternehmen bei der Erstellung elektronischer Rechnungen beratend zur Seite stehen.  

Anschließend wurde ein Ausblick auf weitere Verzahnungen mit anderen Digitalisierungsvorhaben gegeben. Ziel ist es, die Beschaffungsprozesse zu bündeln und zu vereinfachen. Elektronische Rechnungen sollen die Digitalisierung der Verwaltung vorantreiben.


Bei inhaltlichen Fragen zur Podiumsdiskussion schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an daniela.riegler@schuetze.ag

Weitere Informationen zur Governikus Jahrestagung finden Sie unter https://www.jahrestagung.governikus.de/

 

Ihre Ansprechpartnerin

Daniela Riegler